Ein Vater reitet mit seinem kranken Kind durch die Nacht. Das Kind sieht den unheimlichen Erlkönig, der Vater nicht. Du liest Goethes Ballade, lässt sie vorlesen und hörst, wie Franz Schubert sie in Musik verwandelt hat.
Leg dir einen Code an, zum Beispiel mia-7b. Dann werden deine Antworten gespeichert. Merk ihn dir gut!
🎧 Kopfhörer auf! Wo du ▶ siehst, kannst du etwas anhören.
Die Einheit ist so gebaut, dass die Schülerinnen und Schüler allein damit arbeiten können – Musikkenntnisse sind für die Aufsicht nicht nötig.
Alle Lösungen lassen sich einblenden. Die Codes zeigen, wer wie weit ist; die Texte der Klasse lassen sich lesen und drucken.
Liegt eine Datei mit dem angegebenen Namen im Ordner erlkoenig/medien/, spielt die Seite sie direkt ab – ohne YouTube und ohne Werbung (.mp4, .m4v, .webm, .mp3, .m4a).
etwa 25 Minuten
Johann Wolfgang von Goethe schrieb den „Erlkönig“ 1782. Es ist eine Ballade: ein Gedicht, das eine spannende Geschichte erzählt. Wie in einem kleinen Theaterstück sprechen die Figuren selbst.
etwa 20 Minuten
Wie man einen Text spricht, verändert, wie er wirkt. Das iPad liest die Ballade vor – und du bestimmst, wie jede Rolle klingt: schnell oder langsam, hoch oder tief, laut oder leise.
Dieses Gerät hat keine deutsche Vorlesestimme gefunden. Auf dem iPad: Einstellungen → Bedienungshilfen → Gesprochene Inhalte → Stimmen → Deutsch.
Tipp: Probier auch ganz verrückte Einstellungen aus. Was passt zum Erlkönig, was gar nicht?
etwa 30 Minuten
Franz Schubert (1797–1828) war 18 Jahre alt, als er den Erlkönig 1815 vertonte. Ein einziger Sänger muss alle vier Rollen darstellen, dazu spielt ein Klavier. Hier hörst du das ganze Lied. Die Singstimme klingt als „Aah“ – den Text liest du mit.
Tipp auf die bunte Leiste, um an eine Stelle zu springen. Die Farben zeigen, wer gerade singt. Die Noten als PDF
Jeder Balken reicht vom tiefsten bis zum höchsten Ton einer Rolle. Der Punkt zeigt, wo die Rolle meistens singt.
etwa 25 Minuten
Goethe schrieb den Erlkönig für sein Singspiel „Die Fischerin“ (1782). Darin singt die Fischerin Dortchen die Ballade bei der Arbeit. Die Sängerin Corona Schröter spielte das Dortchen – und komponierte die Melodie gleich selbst.
Achte darauf, wie ein Sänger vier Rollen spielt: mit Stimme, Gesicht und Körper.
Carl Loewe (1796–1869) vertonte die Ballade nur wenige Jahre nach Schubert – ganz anders.
etwa 30 Minuten
Jetzt bist du dran! Du vertonst eine Strophe als Melodram: Das iPad spricht den Text (mit deinen Stimmen aus Kapitel 2), und dazu spielt Klaviermusik. Für jede Rolle wählst du die Musik aus.
Mit deinem Code liegen deine Antworten im musikwerkzeug. Du kannst am nächsten iPad weiterarbeiten – einfach denselben Code wieder eingeben. Mindestens 4 Zeichen, nur Buchstaben, Zahlen und Bindestriche.